Omaha Poker Strategie

Omaha ist nach Texas Hold´em die beliebteste Variante des weltbekannten Kartenspiels. Es ist bekannt für seinen actionreichen Spielverlauf, der zum Einen dadurch zustande kommt, dass viel mehr Kombinationsmöglichkeiten bestehen, und zum Anderen dadurch, dass nicht bloß die Hand mit den besten Karten gewinnt. Um das zu verstehen und die Omaha Poker Strategie nachvollziehen zu können, ist ein Blick auf die Regeln und das System von Omaha unerlässlich. Eine ausführliche Beschreibung der Regeln findet sich außerdem in unserer Sektion Omaha Poker Regeln, denn wir wollen dir an dieser Stelle vor allem eine Einführung in die Omaha Poker Strategie bieten.

Omaha Poker: 9 Karten, viele Kombinationen, mehr als ein Sieger

Omaha Poker wird oft in der Variante HiLo Split gespielt. Diese Variante weist große Unterschiede im Vergleich zum Texas Hold´em auf, zumindest bezüglich der Siegerhände. Wie der Name HiLo Split bereits andeutet, geht es dabei nicht bloß um die höchste Sieghand, sondern auch die niedrigste. Durch den Zusatz Split wird klar, dass der Pot grundsätzlich geteilt wird.

Beim Omaha HiLo Split wird also sowohl der Sieger mit der höchsten Siegkombination als auch der Sieger mit der niedrigsten Siegkombination ermittelt. Im Optimalfall kann dies auch ein Spieler sein. Ein solcher Gesamtsieg wird auch „Scoop“ genannt.

Durch dieses Spielsystem bekommt schon der erste Blick in die vier eigenen Karten eine ganz neue Bedeutung. Denn während beispielsweise beim Texas Hold´em niedrige Karten meistens als sehr schlecht zu bewerten sind, können sie beim Omaha Poker die Hälfte des Pots bedeuten. Die beste Startkombination beim Omaha besteht aus Ass – Ass – 2 – 3, wobei die ersten und die letzten beiden jeweils in der gleichen Farbe sind.

Erhältst du also vier niedrige Startkarten, ist es von Vorteil, wenn die fünf Gemeinschaftskarten ebenfalls niedrig sind, da du dadurch gute Möglichkeiten hast, das niedrigste Gewinnblatt zu stellen. Es ist immer also eine Frage der Strategie. Andersherum sind niedrige Gemeinschaftskarten von Nachteil, falls du ausschließlich hohe Karten hältst. In diesem Fall ist es meistens nicht ratsam, weiter mitzugehen, da beim Omaha Poker ohnehin viele gute Hände am Ende der Runde den Sieger ermitteln. Und dieser Aspekt macht die Entscheidungsfindung in vielen Situationen leichter als beim Texas Hold´em, wo ein Großteil aller Runden schon früh ins Heads up geht, und das nicht selten mit schlechten Händen. Omaha hingegen folgt dem einfachen Prinzip, dass meistens der Spieler mit der besten Hand gewinnt, und nicht der, der am aggressivsten spielt oder am meisten Übung im Lesen der anderen Gesichter hat.

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